Tagebuch
by Tobias
Wenn die Muse einem am Schopf packt, gleich sie mich in Schrift verwickelt und so schrieb und schrieb ich. Unaufhaltsam, egal ob Tag oder Nacht, klimpern die Tasten meines elektronischen Kastens. Manche der Texte gehen raus und vergnügen sich ein wenig in der Welt und manche müssen drinnen bleiben, sie sind noch zu jung. Meiner Gedankenflut per Hand mächtig zu werden, fast undenkbar. Obwohl die Form des Schreibens mit Feder wohl noch am schönsten ist, im Schwung der Schrift kann man das Gefühl beobachten. Meine Tasten beklagen sich hin und wieder, ich würde wohl zu sehr auf ihnen herum hämmern. Am Ende jedoch freuen sie sich über jeden Satz mit. Jeder Text ist ein Stück Erinnerung, ein Moment für die Ewigkeit, der Platz im Tagebuch.
(Tobias Gerner)
