Tobias Gerner schreibt auf Basic Minds: Alltagsgeschichten, Erzählungen und über die Netzwelt. Gott und die Welt werden dabei mit in's Visier genommen.

Das Internet und seine Zahlen

Ein paar pfiffige Leute dachten sich: „Ach was soll’s, wir analysieren heute einfach das gesamte Internet, wir haben ja sonst nichts zu tun.” Kaum ausgesprochen erschien vor ein paar Tagen auf Vimeo dieses fantastische Video. Zahlen die einen vom Hocker hauen. Sie sind nicht überlebenswichtig aber dennoch interessant.

(Tobias Gerner)

Die Fesseln eines Buches

Ich fand die Zeit zum schreiben, sie hatte sich in einem wunderschönen Buch versteckt was ich zur Zeit verschlinge. Es ist mein Frühstück, mein Mittag und mein Abendbrot. Oh mein Gott, ich lebe nur noch von einem Buch. Ich brauche sofort etwas zu Essen. Mein Kühlschrank muss wohl auch ein Buch lesen, so wie es in ihm aussieht. Zum Glück habe ich noch eine Kleinigkeit gefunden. Noch kurz bei Vimeo vorbeigeschaut und gemerkt, mir geht es nicht alleine so. Ihr scheint es im Video ähnlich zu gehen. Die Fesseln eines Buches.

(Tobias Gerner)

the passenger

Absolut schön, die Nacht, dieser Song und alles was noch so wundervoll ist.

(Tobias Gerner)

Nightingales

Einst, vor schon all zu langer Zeit, entstand in einem wunderschönen Wald, Namens: Nightingales, eine Kunstsprache. Über eine hohe geistliche Form wurde miteinander kommuniziert. Diese Kunstsprache wurde damals nur von sehr wenigen ausgeübt.  Heute spricht sie fast die ganze Welt.  Diese Sprache war nie für Klatsch, Glamour und Trend anzusehen, eher liegen ihre Wurzeln in einer tiefen Bedeutung, derer einzige Aufgabe aus Klärung bestand. Die Klärung wurde, Gott sei Dank, nach einem langen hin und her vollzogen, doch die Sprache lebt noch. An und für sich ist diese Tatsache auch nicht weiter schlimm, doch birgt sie auch Gefahren in sich. Die größte Gefahr nennt sich: Interpretation. Aus falsch interpretierten Informationen können schnell Missverständnisse, emotionale Verletzungen – bis hin zum Chaos führen. Und genau davor möchte ich warnen! Es ist auch das erste mal, das ich mich so offen über diese Sprache äußere, denn mein einziger Wunsch ist wieder ein fröhliches Gezwitscher untereinander. Wobei ich ergänzen möchte, das es sich schon stark zum positiven gewandt hat. Klar, hat jeder mal einen schlechten Tag und könnte die ganze Welt verfluchen, ich schließe mich da nicht aus, doch ist die Basis das entscheidende und von sehr hohem Wert. Sicher, werden Kritiker auf diesen Artikel einschlagen, doch werden das genau die sein, die sich das Gegenteil wünschen. Ich bin auch nicht hier um zu kämpfen, meine Zeit ist vorbei, ich bin hier um eine gewisse Verantwortung zu übernehmen. Schließlich könnte man ketzerisch behaupten, dass der Ursprung allen Übels von mir ausging. Wir sind alle jung, leben wir!

(Tobias Gerner)

IM GARTEN VON EBEN

Im Garten von eben gewesen, sah mich – diese Zeile schreiben.

(Tobias Gerner)

Geschichten

Es ist ein Sonnabend 10 Uhr in der Früh. Schlaftrunken wandere ich, ab in die Küche, vorbei am Bad, zu meiner Kaffeemaschine. Sie schaut mich genau so müde an wie ich sie, beide beschließen wir den Tag relaxt zu beginnen. Das Wetter schaut mal wieder dumm aus der Wäsche, trüb und weiß – in Schnee gewaschen. In Gedanken versunken, sitzend am Tisch, dachte ich über eine gute Schrift nach. Geschichten die das Leben schreibt. Ansonsten freue ich mich auf die Nacht, ich liebe sie. Diese Nacht wird höchstwahrscheinlich in der Distillery (einer meiner Lieblingsclub’s) gefeiert.



(Tobias Gerner)

Text und Tee

Wunderschön – Zeilen zu schreiben, Worte zu spüren und sie ohne tieferen Sinn zu lesen. Einige Zeit schrieb ich nicht, zumindest nicht auf meinem Blog. Nach einer Tasse Tee, diesmal: Tenka-Ichi, verspürte ich das Verlangen zu schreiben. Selbst diese Kippen die mich sonst im Viertelstundentakt riefen und mir Nikotinellen-Seelenfrieden versprachen sind nun im Nirvana der Sucht angekommen und tanzen zusammen mit White Koks und Orange Extasy den Albert Hoffmann. Wie auch immer man den tanzt, keine Ahnung, bestimmt verschoben auf halb drei. Ansonsten geht es mir gut und ich hoffe bzw. wünsche mir das auch für sie. Dieses Wetter ist aber auch… Kein Wunder das Deutschland die Faxen dicke hat. Schnee! – Wenn er so langsam schmilzt und sich mit dem Dreck der Fußwege vereint, ist es gewiss nicht zur Freude neuer Schuhe. Frauen lieben es besonders, zumindest konnte ich das von ihren Gesichtern ablesen. Mich ärgert dieser Schneematsch auch, keine Sorge, dieses Problem betrifft nicht nur Frauen. Doch wie alles ein Anfang hat, so hat auch alles ein Ende, auch dieser Winter. Zukunft wir umarmen dich. Bin gerade auf so einem Electro-House Trip, man könnte dazu auch sagen: elektronischer schnick-schnack. Aber nein, die Herren der House-Music bestehen auf ihre Unique-Form, klingt dann immer nur sehr schrecklich. In diesem Sinne: Musik! Man munkelt, sie sei der Schlüssel zum Glück.

(Tobias Gerner)

Mit der Vegetarierin reden…

Mit den meisten Leuten komme ich nur schwer ins Gespräch. Dann sitzt man am Esstisch, die Fleischberge werden serviert und irgendwie platzt die Bombe: Ich bin Vegetarierin! Ein guter Startpunkt für ein Gespräch mit mir? Die Leute scheinen es zumindest zu denken.

Irgendwann kommt die Konversation dann zwangsläufig an den Punkt, in denen mir der Fleischesser ein OK für meine Ernährungsweise gibt. Ich kann die Gespräche gar nicht mehr zählen, in denen mir ein Fleischesser erzählt hat, dass er kein Problem mit meiner Ernährung hat. Danke vielmals! Ich hab auch kein Problem damit, wenn jemand anderes, sich dazu entscheidet, Teile von Tieren zu essen. Wenn ich damit Probleme hätte, mir Brutalitäten anzusehen, wäre ich bei SAW 6 wahrscheinlich nicht ins Kino gegangen.

Lesen Sie den vollständigen Artikel »

Die kleinen Worte

Und so reihten sich die Worte aneinander, mit Witz und Verstand gingen sie fröhlich weiter. So zogen sie stolz durch die Welt, stets mit reinem Herzen, niemand konnte sie aufhalten. Sie brauchten keine Waffen, Verstand nannte sich ihre größte Waffe. Sie schwammen durch Meere, durch Flüsse und oftmals auch gegen den Strom. Sie wurden bekannt, die Welt redete von ihnen, gut und schlecht, sie waren in aller Köpfe und konnten nimmer mehr sterben. Die kleinen Worte wurden noch nie zuvor so stark: beobachtet, analysiert und bewertet. Und so spielten sie fröhlich weiter, auf dem weißen Blatt der Kunst.

(Tobias Gerner)

Zeit für wundervolle Töne

Musik darf nimmer fehlen, sie beflügelt uns!

(Tobias Gerner)