Einst, vor schon all zu langer Zeit, entstand in einem wunderschönen Wald, Namens: Nightingales, eine Kunstsprache. Über eine hohe geistliche Form wurde miteinander kommuniziert. Diese Kunstsprache wurde damals nur von sehr wenigen ausgeübt. Heute spricht sie fast die ganze Welt. Diese Sprache war nie für Klatsch, Glamour und Trend anzusehen, eher liegen ihre Wurzeln in einer tiefen Bedeutung, derer einzige Aufgabe aus Klärung bestand. Die Klärung wurde, Gott sei Dank, nach einem langen hin und her vollzogen, doch die Sprache lebt noch. An und für sich ist diese Tatsache auch nicht weiter schlimm, doch birgt sie auch Gefahren in sich. Die größte Gefahr nennt sich: Interpretation. Aus falsch interpretierten Informationen können schnell Missverständnisse, emotionale Verletzungen – bis hin zum Chaos führen. Und genau davor möchte ich warnen! Es ist auch das erste mal, das ich mich so offen über diese Sprache äußere, denn mein einziger Wunsch ist wieder ein fröhliches Gezwitscher untereinander. Wobei ich ergänzen möchte, das es sich schon stark zum positiven gewandt hat. Klar, hat jeder mal einen schlechten Tag und könnte die ganze Welt verfluchen, ich schließe mich da nicht aus, doch ist die Basis das entscheidende und von sehr hohem Wert. Sicher, werden Kritiker auf diesen Artikel einschlagen, doch werden das genau die sein, die sich das Gegenteil wünschen. Ich bin auch nicht hier um zu kämpfen, meine Zeit ist vorbei, ich bin hier um eine gewisse Verantwortung zu übernehmen. Schließlich könnte man ketzerisch behaupten, dass der Ursprung allen Übels von mir ausging. Wir sind alle jung, leben wir!
(Tobias Gerner)